SVW-Deutsch Jahrndorf 3:2 (2:1)

Nach 2 Siegen in Folge und einem Remis war man gespannt, wie die Mannschaft gegen Deutsch Jahrndorf bestehen wird, da die Gäste im vorderen Teil der Tabelle wiederzufinden sind und außerdem mit hohen Siegen, auch in der Ferne, aufhorchen ließen. Coach Rotpuller vertraute dem Team der Vorwoche, nur für den verletzten Becirovic nahm Touati in der Startformation Platz.

Der SVW begann aggressiv und durfte früh jubeln, als Lukic dem letzten Mann den Ball abluchsen kann und sicher vollendet. Die Freude währte nur kurz, denn quasi mit dem Gegenangriff lässt unsere Abwehr den Gästen zu viel Raum und per Fallrückzieher trifft Lang unter Leeb hindurch zum Ausgleich. Das Spiel nahm weiter an Fahrt auf und beide Seiten schenkten sich wenig. Der SVW ging danach erneut in Front, als Prekop Vlahovic perfekt in die Gasse schickt, dieser im ersten Versuch noch am Torwart scheitert, energisch nachsetzt und danach das Runde im Eckigen unterbringt.

Die Gäste investieren fortan mehr ins Spiel und kommen einige Male gefährlich vor unser Tor. Einmal kann sich Leeb mit einer Wahnsinnsparade auszeichnen, ehe in einer Aktion zuerst die Stange für uns rettet, danach Högerl den Ball von der Linie kratzt. Auf der anderen Seite fordert der heimische Anhang vehement den Pfiff, als Lukic alleine aufs Tor zueilt, zu Fall gebracht wird, aber die Pfeife bleibt stumm und somit geht es mit einer knappen Führung in die Kabine.

Von dieser kommen wir genauso aggressiv wieder aufs Feld, wie auch in Halbzeit eins. Die Gäste sind aber heute ein ebenbürtiges Team und schenken uns wenig. Dennoch plätschert das Spiel so vor sich hin und man dachte, dieses halbwegs im Griff zu haben. Nach einer Ecke ist es jedoch so weit und Jahrndorf gleicht aus. Nun geht es etwas härter zur Sache und man hat das bedrückende Gefühl, dass Spiel könnte kippen. Kurz vor dem Ende scheint dieses ungute Gefühl wahr zu werden, die Gäste brechen im Jubel aus, doch zu früh gefreut, denn die Fahne des Assistenten weht im Wind und wütende Proteste folgen.

Als sich alle bereits mit dem gerechten Remis abgefunden haben, startet der SVW einen letzten Angriff. David Marin setzt Lukic in Szene, dieser zieht in die Mitte, danach wuchtig ab und trifft perfekt ins lange Eck. Nun brechen alle Dämme und der Jubel der Heimischen scheint grenzenlos. Durch den späten Treffer sind die Deutsch Jahrndorfer natürlich emotional geladen und geben den Unparteiischen deftige Worte mit auf dem Weg. Man kann sie natürlich verstehen, denn innerhalb von wenigen Minuten kamen sie von der Siegerstraße auf die Verlierergasse und heute war wirklich das Glück auf unserer Seite. Schlug das Pendel Anfangs der Saison öfters gegen uns aus, können wir uns derzeit über mangelndes Spielglück nicht beschweren.

Am Ende wäre wohl ein Remis das gerechte Ergebnis gewesen, in einem guten Spiel, wo beide Seiten ihre Möglichkeiten vorfanden und zum Teil auch zu nutzen wussten. Die Begegnung wogte hin und her und am Ende war es Lukic vorbehalten mit einem Doppelpack seinen Farben 3 Punkte zu bringen. Mit diesem Sieg konnten wir plötzlich ins Mittelfeld der Tabelle vorstoßen, doch zu viel Freude ist nicht angesagt, denn die Liga ist mehr als ausgeglichen und nach 1,2 Spielen kann das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlagen.

Darum wäre ein solides Ergebnis im letzten Spiel gegen Mönchhof viel wert, um mit etwas Ruhe die Winterpause einzuläuten. Auf jeden Fall war der Auftritt unserer Mannen heute ein guter und kein Vergleich zur Vorwoche. Sollte man diese Leistung noch einmal aufs Feld bringen, ist vielleicht auch in Mönchhof etwas zu holen und mit einem weiteren Punktgewinn, wäre man mit der Saison, die so schlecht begann, am Ende wohl doch nicht allzu unzufrieden …


U23 SVW-Deutsch Jahrndorf 0:2 (0:1)

Unser zweiter Anzug musste dieses Mal auf einige Stammkräfte verzichten und so rückten die Arrivierten Eibeck und Wahl in die Startformation vor. Bereits nach wenigen Minuten war das Konzept lange die Null zu halten bereits zu den Akten gelegt, denn unsere Abwehr lässt den Gegner gewähren und dieser hat wenig Mühe aus 18 Metern einzunetzen. Danach kommen wir besser ins Spiel, mehr als ein Distanzschuss von Reiter wie Pichler, die die Aktivposten darstellten, war nicht zu sehen.

Für den zweiten Spielabschnitt nahm man sich einiges vor, die schwere Verletzung von Wirth, der vom Gegenspieler rüde zu Fall gebracht wurde, stockte aber unseren Spielfluss. Während man Wirth noch Eis auflegte, fiel der zweite Treffer für die Gäste. Der SVW versuchte zwar noch heranzukommen, an diesem Tage war man aber von einem Treffer leider doch etwas entfernt.

Am Ende konnte man die zahlreichen Ausfälle nur schwer verkraften, vor allem Torgarant Wintersperger fehlte an allen Ecken und Enden. Man kann nur hoffen, dass die Ausfälle weniger werden und man sich in Mönchhof mit Anstand in den Winter verabschiedet …

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