SVW-UFC Pama 2:5 (2:2)

Im zweiten Heimspiel gegen den UFC Pama musste Coach Meixner auf den erneut verletzten Kapitän Mössner, wie auf den gesperrten Becirovic verzichten, ansonsten waren alle Mann an Bord. Touati kehrte in die Innenverteidigung zurück, Högerl nahm an der Außenbahn Platz und nach abgesessener Sperre durfte auch Mitrovic auf der 10 wieder ran. Nach 2 Niederlagen zu Beginn der Saison hatte man heute auf die Trendwende gehofft. Doch bereits die Anfangsminuten ließen erahnen, dass die Gäste aus Pama nicht gewillt sind, einfach hier die Punkte zu lassen.

Zuerst visieren sie die Latte an, den Nachschuss setzen sie drüber. Wir benötigen eine gute Viertelstunde um uns zu fangen, ehe eine schlimme Verletzung die Partie für mehr als eine halbe Stunde unterbricht. Der Verteidiger der Gäste dreht sich so unglücklich das Knie aus, dass die Kniescheibe vom gerufenen Notarzt wieder eingerenkt werden muss. Gute Besserung auf diesem Wege!

Pama wirkte nicht schockiert, denn von Wiederanpfiff weg spielen sie wie aus einem Guss und treffen nicht unverdient zur Führung. Der SVW erkennt den Ernst der Lage und schlägt postwendend zurück. Pama wirft alles in die Waagschale, Lukic setzt im dritten Versuch an und abgefälscht landet das Runde im Eckigen zum Ausgleich. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn erneut sind die Gäste am Drücker und gehen abermals in Front. Wütend folgt die Antwort des SVW, eine Krkoska Hereingabe wird vom Torwart nicht gebändigt, Vlahovic ist da und drückt das Leder über die Linie.

Mit diesem 2:2 geht es in die Pause und bereits in der ersten Halbzeit kamen die Zuseher auf ihre Kosten. Im zweiten Spielabschnitt sollte es weiter Tore regnen, doch nur die weit gereisten Fans durften hier mehr jubeln. Denn nach dem dritten Treffer, der aus einem schweren Abwehrfehler resultierte, schien unser Team wie gelähmt. Überhaupt, da Pama Lunte roch und nochmals zu stach. Mit dem vierten Treffer schienen die Bemühungen des SVW zu lahmen. Unser Team probierte nochmals den Turnaround zu schaffen, stellte auf Dreierkette um und brachte Langer für Högerl als Offensivbemühung.

Unsere Mannschaft bemühte sich redlich und hatte durch Mitrovic die Chance zum Anschluss am Fuß. Am Elfmeterpunkt schien er aber irritiert nicht im Abseits zu verweilen und scheitert kläglich. Besser machen es die Gäste, die sich nun hinten einzementierten und auf deren Konterstärke vertrauten und einen dieser perfekt abschlossen zum Endstand.

Am Ende kassierte man eine herbe Klatsche und dieses Mal war es schlussendlich eine klare Angelegenheit. Pama steckte die Verletzung deren Spielers ohne weiteres weg, sie waren besser im Spielfluss und wirkten agiler an diesem Sonntagnachmittage. Sie wirkten frischer in den Beinen und schneller in Gedanken. Sie waren heute den Tick besser und siegten am Ende wohl verdient, auch da man heute ungewohnte Abwehrschwächen offenbarte und dem Gegner einige Tore quasi am Silbertablett servierte.

Da half es auch wenig, dass man endlich die Torsperre durchbrach und Lukic wieder jubeln konnte. Wenn man zuhause 5 Trümmer kassiert, sind Null Punkte als Ausbeute wohl zu erwarten. Jetzt hilft aber kein Jammern, denn nun muss man sich aufrichten und nach vorne blicken. Die weiteren Aufgaben auswärts in Tadten, wie dann zuhaue gegen Pamhagen lassen keine Zeit um viel zu klagen. Nun gilt es beinhart die Fehler zu analysieren, diese abzustellen und gemeinsam sich aus dem Tal der Tränen zu befreien. Denn nur gemeinsam werden wir Punkte einfahren und in eine bessere Zukunft blicken. Bis dahin gilt es aber hart zu arbeiten, um das Glück wieder zu erzwingen.


U23 SVW – UFC Pama 5:1 (1:0)

Unsere U23 trat dieses Mal in Bestbesetzung an und dominierte das Geschehen. Aus einer gesicherten Defensive heraus, ordnete Iacob das Spiel, welches Holzer bei seinem ersten Auftritt im Mittelfeld zu lenken wusste. Hautz visierte früh die Latte an und Wintersperger wie Kögl nahmen gute Einschussmöglichkeiten nicht wahr. So durfte man nur einmal jubeln, als Wintersperger quasi mit dem Pausenpfiff traf.

Im ersten Spielabschnitt durfte man wohl mit dem Gezeigten zufrieden sein, nur die Chancenverwertung musste wieder mal als Manko herhalten. Als die Gäste munter tauschten und durch eine Verletzung nur mehr zu zehnt agierten, war die Überlegenheit unserer Farben jedoch erdrückend. Im Minutentakt fand man nun Möglichkeiten vor und der erst ins Spiel eingewechselte Langer stellte sich gleich mit einem Treffer ein. Kögl, Aleks Marin und Holzer ließen sich ebenso als Torschützen feiern und auch unsere Gäste, die sich trotz des Spielstandes nie aufgaben, zeigten am Ende noch ihre Qualität, als sie den Ehrentreffer markierten.

5:1 war dann doch ein Ausrufezeichen und zeigt, welche Qualität derzeit im Kader des SVW steckt und sollten die Jungs weiterhin in dieser Form agieren, ist ihr Auftritt in der Kampfmannschaft nur eine Frage der Zeit und wäre sicherlich mehr als verdient …

Please enter Google Username or ID to start!
Example: clip360net or 116819034451508671546
Title
Caption
File name
Size
Alignment
Link to
  Open new windows
  Rel nofollow