St. Margarethen-SVW 2:2 (1:0)

Coach Sekulovic musste erneut seine Anfangsformation umbauen. Pichler weilt in sonnigeren Gefilden und Mitrovic war an der Grippe erkrankt. So rückte der in der Vorwoche gesperrte Strohmayer-Dangl in die Anfangself vor und auch der wieder genesene Politschnig war mit von der Partie. Diese begann für die Gastgeber günstig, denn wie in den letzten 3 Begegnungen zuvor, mussten wir auch heute einen Elfmeterpfiff hinnehmen, den die Heimischen sicher verwerten.

Mit dieser Führung im Rücken spielen sie befreit auf und hatten vor dem Pausenwechsel noch 2,3 gute Möglichkeiten das Spiel vorzeitig zu entscheiden, während vom SVW kaum bis wenig zu sehen war. Erst nach dem Wechsel der Seiten wachte man auf und kam fortan immer besser ins Spiel, doch erst die letzte Viertelstunde sollte an Dramatik nichts zu wünschen übrig lassen. Nach einer Oletu Flanke schraubt sich Kapitän Mössner nach oben und verlässlich köpft er zum Ausgleich ein. Nun wogt das Spiel hin und her, beide Teams suchen die Entscheidung. Diese glaubt St.Margarethen für sich beanspruchen zu können, als Schreiber zu kurz abwehrt und beim Nachschuss das Nachsehen hat.

Unsere Jungs geben sich aber nicht auf, suchen den Weg nach vorne und werden in der Nachspielzeit belohnt, als Varhanik Werner ideal bedient und dieser sehenswert trifft. Noch ist das Spiel nicht zu Ende, die Heimischen fordern Elfmeter, doch zum Glück war die Fahne oben, womit diese Entscheidung nicht mehr getroffen werden musste und beide Mannschaften remisierend den Weg in die Kabine antreten.

Man sah heute ein Spiel, wo der SVW ähnlich wie in Parndorf einen katastrophalen Start erwischte und aus einem Strafstoß einen Rückstand hinnehmen musste. Danach lief nicht viel in unserem Spiel zusammen und die Heimischen hätten ihre Führung ausbauen müssen. Nach dem Wechsel der Seiten wandte sich das Blatt und der SVW kam, angetrieben durch einen engagierten Kapitän Mössner, zu seinen Möglichkeiten, wie auch zum Ausgleich. Als man kurz vor Ende neuerlich in Rückstand geriet, dachten wohl viele an die nächste Niederlage. Doch unser Team steckte nicht auf und belohnte sich in der Nachspielzeit selbst.

Auch wenn dieser Punkt am Ende wenig brachte, da die vorderen Teams allesamt gewannen, war es wenigstens ein Ausrufezeichen, dass man sich noch nicht aufgegeben hat und ohne Blick auf die Tabelle weiterhin seine Punkte sammeln will. Vor allem war es heute moralisch gefühlt ein Sieg, da man zweimal einen Rückstand aufzuholen wusste und mit einem Treffer in der Nachspielzeit belohnt wurde. Diese Einstellung legt zu Tage, dass die Mannschaft intakt ist und auch wenn die Spiele weniger werden, wie die Hoffnung die Liga zu halten schwindet, aufgegeben wird ein Brief und vor allem zuhause wollen wir gegen Ritzing wieder mal anschreiben, um unsere treuen Fans zu belohnen …

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