SK Pama – SVW 1:1 (0:1)

Coach Rotpuller musste den schweren Gang zum SK Pama ohne die verletzten Reiter, Touati, Leeb und Wirth antreten, sodass Sorger natürlich wieder den Kasten hütete und David Marin auf die 6 einrückte. Ansonsten waren die Gesichter altbekannt. Nur die Leistung war dieses Mal eine andere, wie zur Vorwoche, denn unser Team zeigte sich heute wie in Apelton von seiner kämpferischen Seite. Man fand gut in die Partie und die Heimischen wussten mit dem Forechecking des SVW nicht viel anzufangen. Darum war die Führung nach einer Viertelstunde nicht unverdient, als Ilic Lukic im Strafraum bedient, dieser mit einem Haken Richtung Toroutlinie zieht, mit seinem ersten Versuch noch am Torhüter scheitert, beherzt nachsetzt und mit dem zweiten dann endlich das Runde über die Linie bugsiert.

Erst jetzt erwachen die Gastgeber und sind tonangebend. Ihr Plus an Ballbesitz können sie aber kaum in Torchancen umwandeln und so geht es mit der knappen Führung für uns Gäste in die Kabine. Endlich kommen wir aus dieser mit wachem Auge, denn wir suchen die Entscheidung und dachten sie früh gefunden zu haben. Mitrovic spielt einen Doppelpass mit Lukic, der steckt ihm das Leder punktgenau in den Lauf. Der Verteidiger der Heimischen lässt ihn durch, er wäre der letzte Mann gewesen, Mitrovic zieht von dannen und mit dem Außenrist schlenzt er das Runde ins Eckige. Jubelnd brechen bei uns alle Dämme, bis der Linienrichter mit Verzögerung die Fahne hebt. Aus der Entstehung heraus kann diese Position nie Abseits gewesen sein, da der letzte Mann ihn durchlaufen ließ, um nicht wegen Torraub das Feld zu verlassen. Es gab keine Reklamation der Gastgeber, aber ohne etwas unterstellen zu wollen, anscheinend hatte der Linienrichter gute Einsager, denn die Fahne ging spät nach oben, als sich der Ball bereits über der Linie wähnte.

Der SVW ist von dieser Entscheidung sichtlich mitgenommen und es geht für uns in dieser Tonart mit dem Unparteiischen weiter. Innerhalb kürzester Zeit sehen Becirovic, Lukic und Vlahovic gelb und zumindest 2 dieser Entscheidungen waren fragwürdig. Die Heimischen riechen nun Lunte und nutzen die “Trauerphase” des SVW. Zuerst setzen sie einen Kopfball ans Lattenkreuz, ehe Sorger aus kürzester Distanz sensationell pariert.

Eine Viertelstunde vor dem Ende ist es aber soweit und auch das Gegentor ist in der Entstehung unglücklich. Der Pass zur Mitte kann trotz mehrerer Versuche nicht unterbunden werden, Högerl und sein Gegenspieler kämpfen ums Leder und aus dem Pressball geht mit einem derart unglücklichen Drall der Ball neben der Stange ins Tor.

Nun besinnen sich auch wieder unsere Farben aufs Spiel und versuchen allen Widrigkeiten zu Trotz 3 Punkte aus Pama zu entführen. Prekop scheitert per Kopf aus spitzem Winkel, ehe Vlahovic Schuss mit der Hand im Strafraum geblockt wird und die Pfeife stumm bleibt. Danach sind wieder die Heimischen am Zug, nach Ecke köpfen sie auf die Oberkante der Latte, ehe sich erneut Sorger kurz vor dem Ende auszeichnen kann.

Natürlich wenn man die 90 Minuten und die Möglichkeiten betrachtet, geht das Remis durchwegs in Ordnung, da Pama mehr Ballbesitz hatte, wir aber besser im Spiel waren. Dennoch trauert man hier vergebenen 2 Punkten nach, weil mit dem 2:0 wohl die Gegenwehr der Gastgeber gebrochen gewesen wäre und sich ein anderes Spiel gestaltet hätte. Pama hatte alles in die Waagschale geworfen und den Punkt verdient. Die Entscheidung des Linienrichters war dennoch für unser grün-weißes Herz ein Skandal, da er scheinbar abwartete, wie sich die Aktion gestaltet und die Fahne hob, als der Ball über die Linie sich bewegte. Es ist leider so, den letzten beißen die Hunde und so ein sensationelles Tor abzuerkennen, setzt der Psyche zu. Darum muss man der Mannschaft trotzdem gratulieren, dass sie den Widrigkeiten zu Trotz hier einen Punkt mitnehmen konnte und nun heißt es endlich auch zuhause so aufzutreten, um dort Punkte anzuschreiben, damit man endlich wieder Anschluss in der Tabelle findet. Die Qualität wäre da, aber man hat heute gesehen, dass auch der Einsatz stimmen muss, um in dieser ausgeglichenen Liga auch etwas mitzunehmen …


U23 SK Pama – SVW 6:0 (2:0)

Ersatzgeschwächt musste unsere U23, verstärkt von drei älteren Semestern, zu 11. die Reise nach Pama antreten. Dort spielte man die erste Viertelstunde gut mit, vor allem Pichler, Kögl und Langer sorgten im Zentrum für Impulse, ohne aber den Abschluss zu suchen. Danach fing man sich zwei vermeidbare Gegentore ein und ging damit in die Kabine. Dort nahm man sich eigentlich vor, dem Spiel noch die Wende zu verleihen, doch der Auftritt nach dem Seitenwechsel war verheerend.

Zwei Freistoßtore, zwei Kontertore und schon war das halbe Dutzend voll. Am Ende waren die Ausfälle (Zenz, Wintersperger, Dostal, Reiter, Rigbi, Scherbl, …) einfach nicht zu verkraften, da man sah, dass in unseren Jungen enormes Potential steckt, die aber Führungsspieler brauchen, die die Segel setzen. Darum muss man dieses Spiel schnell abhaken und versuchen nächste Woche wieder ein schlagkräftigeres Team auf die Beine zu stellen …

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