Neuberg-SVW 2:2 (2:1)

Gegen den SV Marsch Neuberg mussten wir mit Kouskous, Rathfuss und Erdal auf 3 Stammkräfte verzichten, vor allem aber auf den „Einser-Sturm“. Die Gäste gingen mit viel Selbstvertrauen in dieses Spiel, schließlich konnte man in der Vorwoche den Tabellenführer aus Mattersburg in die Knie zwingen. Bereits nach 3 Minuten jubeln die Heimischen, freuen sich aber zu früh, denn der Ausgleich durch Sara nach einer Ecke folgt postwendend.

Die Gastgeber wirken im ersten Spielabschnitt aggressiver, wohl auch, da die SVW Mannen bis dato nur wenig Praxis am grünen Rasen sammeln konnten. Mit dem Pausenpfiff die erneute Führung für Neuberg, wodurch das Coach-Duo Vujanovic/Topic zum Handeln sich gezwungen sah und mit Hakim Touati als auch Mario Erben frische Kräfte ins Spiel brachte.

Eine Stunde ist gespielt, als der größte Aufreger der Partie folgt. Sistek wird im Strafraum ungestüm zu Fall gebracht. Während sogar der Übeltäter auf seine Verwarnung wartet, erstaunt der Unparteiische Strobl alle, indem er Sistek wegen angeblicher Schwalbe mit dem gelben Karton bedachte. Er wirkte auch weiterhin „heimlastig“, als Touati zuerst am Torwart scheiterte, im Nachsetzen das Leder aber im Kasten unterbringt und dem Treffer wegen Abseits die Anerkennung verweigert wird.

Unsere Mannen ließen sich aber nicht beirren, kämpften beherzt weiter und kamen zum verdienten Ausgleich. Nach einem Handspiel der Heimischen bleibt das Gerät im Spiel, Slamarski schaltet am schnellsten und drischt das Leder in die Maschen. Schiri Strobl sieht sich suchend um, aber dieses Mal gibt es keinen driftigen Grund nicht zur Mittellinie zu laufen und so geht es mit dem Remis nachhause!

Neuberg wirkte aggressiv und schien den Kampf gegen den Abstieg angenommen zu haben. Uns wiederum war die fehlende Praxis am Grün anzuerkennen, die Moral war aber da, nach zweimaligem Rückstand und zu hinterfragenden Entscheidungen stets zurückzukommen. Am Ende war das Remis verdient, wohl für beide Seiten!

Jetzt gilt es in den nächsten beiden Heimspielen gegen Parndorf und Bad Sauerbrunn wieder Fahrt aufzunehmen, um sich im vorderen Tabellendrittel zu etablieren!

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