Kohfidisch-SVW 0:4 (0:0)

Im Spiel der letzten Hoffnung vertraute das Trainerteam erneut der Elf der Vorwoche, die gegen den Tabellenführer aus Draßburg zu überraschen wusste. Zu Beginn merkte man beiden Teams die Nervosität an, dass Verlieren heute keine Option darstellt. Die Anfangsminuten gehörten den Heimischen, doch Schreiber im Kasten hielt diesen souverän sauber. Erst nach einer Viertelstunde traute man sich mehr in die Offensive, aber auch unsere Mittel schienen limitiert. Im ersten Spielabschnitt haderten wir auch etwas mit der Regelauslegung des Unparteiischen, der uns vier Verwarnungen aussprach, davon zwei mit Folgen, und die Gastgeber unangetastet ließ.

Nach dem Seitenwechsel wirkten wir wacher und wussten die Fehler des Gegners auszunützen. Besser gesagt Youngster Stein, der bereits in der Vorwoche traf. Eine misslungene Rückgabe zum Torhüter fängt dieser ab, umkurvt den letzten Mann und schiebt trocken ein. Mit dieser Führung im Rücken schienen die Mannen aus Kohfidisch momentan von der Rolle und ließen wenig später Kapitän Mössner nach Varhanik-Freistoß völlig unbeirrt einköpfen.

Die Hausherren nahmen nun einen Doppeltausch vor und versuchten den Anschluss zu erzielen. Zweimal waren sie kurz davor, doch Schreiber konnte sensationell die Null halten. Die Paraden unseres Schlussmannes schienen sie völlig zu demoralisieren, denn als Varhanik den dritten Treffer nachlegen kann, ist die Partie gelaufen. Der eingewechselte Samir Touati mit einem strammen Schuss traf sogar noch zum vierten Male, dies den Spielverlauf nicht ganz widerspiegelte.

Unterm Strich war der Sieg jedoch verdient und konnte man letzte Woche endlich mal eine Halbzeit die Null halten, war es uns erstmals vergönnt in dieser Saison auch über 90 Minuten ohne Gegentor zu bleiben. Erfreulich auch, dass man nach 18 Runden endlich auch auswärts anschreiben und damit die rote Laterne abgegeben konnte. Dieser Sieg war enorm wichtig für die Moral, da die Mannschaft bewies, dass die Leistung gegen den Tabellenführer kein Ausrutscher war, sondern dass die Jungen den Kampf angenommen haben und die Punkte zu holen bereit sind.

Natürlich war dies nur ein kleiner Schritt und vom rettenden Ufer ist man noch immer weit entfernt. Dennoch war der Auftritt der Mannschaft erneut lobenswert, da die Einstellung stimmte und man wieder um jeden Meter fightete. Die gelben Karten waren etwas hart, sodass man nun Sperren verkraften muss. Nun können sich aber andere beweisen und ins gut funktionierende Kollektiv sich reinreklamieren. Am Sonntag wartet nun mit Markt Allhau der nächste direkte Gegner, der schwer zu bespielen ist. Man wird wieder alles investieren müssen über 90 Minuten um bestehen zu können. Ob es reicht, wird sich weisen. Sollte der Einsatz aber sein wie in den letzten Spielen, wird kein einziger Zuseher maulen, sollte es mal nicht reichen. Solange man den Willen erkennt, wird man dies honorieren, obwohl Punkte natürlich jeden Spieltag zusätzlich versüßen …

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