UNIQA-ÖFB-Cup SVW-WAC 1:0 (0:0)

Personalsorgen beim SVW, Ernsthaftigkeit beim Gegner

Die Vorzeichen vor der Partie waren klar. Auf der einen Seite, der Bundesligist aus Kärnten mit dem prominenten Trainer Heimo Pfeifenberger auf der Linie. Auf der anderen Seite wir, der burgenländische Landesligist, der derzeit mit Personalsorgen zu kämpfen hat und nach einem starken Herbst mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge etwas ins Straucheln geriet. Die Gäste aus Kärnten schienen ernsthaft an die Sache heranzugehen, reisten früh an, speisten beim nahen Reisinger in Neufeld zu Mittag und gönnten sich auch noch etwas Ruhe vor dem Cup-Fight.

Torlose, wie chancenarme, erste Halbzeit

Die Rollenverteilung war danach auch auf dem Spielfeld erkennbar, die Gäste waren das aktivere Team und wirkten ausgeruht, aber ernsthafte Chancen konnten beide Mannschaften sich kaum erarbeiten. Nur aus Standards wurde etwas für Gefahr gesorgt. Beide Torhüter erlebten aber ansonsten eine ereignislose erste Halbzeit und bereits dieses Ergebnis war für uns als Erfolg zu werten.

Spiel nimmt nach Wechsel der Seiten Fahrt auf

Nach dem Wechsel der Seiten nahm das Spiel Fahrt auf und es schien, als wollten die Gäste ihr Glück erzwingen. Torhüter Dau und die Latte hielten uns jedoch im Rennen. Danach trauten sich auch die Topic-Mannen mehr und der Spielertrainer selbst war es, der die Sensation fast greifbar zu machen schien. Einen Ballverlust verwandelt er in einen blitzsauberen Konter, aus der eine 3:1 Überzahl entsteht. Er entschließt sich, selbst die Aktion zu Ende zu bringen, sein Schuss aus 20 Meter streift die Querlatte, landet aber im Aus.

Riesenmöglichkeit für Topic, Geniestreich von Sistek mit Kouskous sorgt für Führung

Auf der Gegenseite kommt der WAC zu einer guten Möglichkeit, Dau ist jedoch am Posten und dreht das Ding um den Pfosten. Ein Geniestreich, oder eine Unaufmerksamkeit der Gäste, je nach Betrachtungswinkel, sorgt danach für die Sensation. Nach einem Foulspiel im Mittelfeld schaltet Sistek schnell, spielt in die Spitze, wo Kouskous seinem Bewacher im Strafraum enteilt ist und aus spitzem Winkel für die Führung sorgt.

WAC probiert alles, SVW hält mit allem dagegen

Die Gäste probieren danach alles, nutzen vollständig ihr Austauschkontingend und bringen von der Bank was Rang und Namen hat. Der SVW fügt sich nun der Abwehrschlacht und wirft wirklich alles hinein. Jeder Schuss wird geblockt, jede Flanke aus dem Strafraum gedroschen. Die Zeit verrinnt und die 3 Minuten Nachspielzeit scheinen zur Ewigkeit zu verkommen. Nachdem aber auch der letzte Schuss weit über dem Ziel im Fangnetz landet und Torhüter Dau langsam zum Abschlag ansetzt, Schiri Hameter endlich die Pfeife zum Mund führt, ist die Sensation wahr geworden.

Sensation perfekt, SVW steht im VIERTELFINALE

Der SVW schlägt dank einer kämpferisch einwandfreien Leistung und eines Geniestreichs den Bundesligaverein RZ Pellets WAC mit 1:0 (0:0) und darf sich nun im Kreise der besten 8 Cup-Vereine des Landes behaupten. Gratulation nochmals an das gesamte Team, welches für einen Erfolg sorgte, der sicherlich einmalig in der Geschichte des SVW bleiben wird und uns österreichweite Schlagzeilen sicherte!

Viertelfinale

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