Mattersburg Amas-SVW 4:1 (2:1)

Erneut Personalsorgen bei grün-weiß

Coach Topic musste erneut in die Trickkiste greifen, um eine Elf zu formen, denn Markovic war gesperrt, Rathfuss erkrankt, Fazeny und die Gebrüder Touati noch immer verletzt. So durfte Iacob erstmals von Beginn weg ran und an ihm lag es nicht, dass am Ende das Ergebnis recht deutlich war, denn er bot eine gute Vorstellung.

Anfangsmomentum auf Gastgeberseite, SVW hat jedoch seine Möglichkeiten

Die favorisierten Hausherren starteten energisch und verbuchen starke Anfangsmomente, ohne aber Dau ernsthaft zu prüfen. Nach 15 Minuten kam der SVW in die Gänge und Divljak hatte dreifach die Führung am Fuß. Beim ersten Mal fehlen Zentimeter, der zweite Versuch landete mittig in des Torwarts Hände, ehe er den dritten zur Mitte bringt und keinen Abnehmer findet.

Das Tor machen die Hausherren im Gegenzug. Bortel verliert den Ball in der Vorwärtsbewegung, der SVW vermag dreimal das Leder nicht aus der Gefahrenzone zu befördern, ehe Halper aus spitzem Winkel Dau nur mehr die Abwehr ins Tor lässt.

Der SVW lässt sich davon nicht entmutigen, spielt gut mit und kommt 10 Minuten später zum Ausgleich. Kouskous nützt einen Abwehrfehler seines Gegenspielers, geht auf die Linie, flankt zur Mitte, wo Sara sich des Leders bedient und halbvolley unter die Latte zum Ausgleich drischt.

Als alle mit einem gerechten Remis zur Pause rechnen, erneut eine unglückliche Situation für den SVW. Eine Ecke wird von der Defensive erneut zum Schützen befördert, der schlägt den Ball scharf zur Mitte, wo er von Drga mit dem Außenrist via Innenstange zur neuerlichen Führung befördert wird!

Mattersburg nach einer Stunde dezimiert, aber dennoch siegreich

Nach dem Wechsel der Seiten nimmt der Nebel zu, der Spielfluss jedoch ab. Als nach einer Stunde die Hausherren sich noch zusätzlich dezimieren, da Hawlik nach wiederholten Foulspiel des Feldes verwiesen wird, glaubt der mitgereiste Fan an die Chance des SVW. Mit einem Mann weniger übernehmen aber entgegen der Logik die Gastgeber das Kommando und kommen billig zur Entscheidung.

Ein Freistoß wird von Dau zentral abgewehrt und Halper trifft erneut. Der SVW bringt noch Marzinger, der aber angeschlagen dem Spiel keine Wende mehr geben kann. Auch aufgrund der wirklich schlechten Sichtverhältnisse kommt kein Spiel mehr zustande. Die Hausherren verteidigen geschickt, wirken agiler und bringen den Vorsprung nicht nur über die Zeit, sie machen es am Ende dann sogar noch recht deutlich.

Sichtverhältnisse irregulär, Spiel wird aber über die Zeit gebracht

Erneut trifft Drga, eine Schilderung des Treffers ist jedoch nicht möglich, da der Nebel dem Zuseher einfach die Sicht verstellt. Der Linienrichter wollte mehrmals abbrechen, Schiri Braunschmidt das Spiel einfach über die Runden bringen. Regeltechnisch gesehen wäre ein Abbruch vertretbar gewesen, sportlich der Sieg der Mattersburger aber in Ordnung, da sie einfach agiler waren an diesem Abend und vor allem ein größeres Laufpensum boten.

Unser Team spielte gut mit, aber es scheint so, als ob manchen Akteuren im Endspurt die Luft ausgeht. Nicht verwerflich, denn die Leistung bisher war übernatürlich, darum war die harte Landung absehbar, kann uns aber keine Punkte mehr nehmen, die bereits am Konto gelandet sind …

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