SC Bad Sauerbrunn – SVW 1:3 (1:2)

Führung nach nur einer Minute bringt den Gegner in Schwung

Endlich ein Auftaktsieg für den SVW, der aber lange Zeit nicht sicher schien, obwohl man bereits nach nur einer Minute jubeln durfte, als Egharevba eine Sistek Vorlage ins Netz schiebt. Doch anstatt Sicherheit fürs Spiel, brachte die Führung Lethargie in unsere Truppe. Die Hausherren ließen sich vom Rückstand kaum beirren und gingen mit viel Engagement zu Werke. Dies behagte unseren Mannen kaum und Bad Sauerbrunn gewann die Oberhand.

Ausgleich nach 2o Minuten, erneute Führung mit dem Pausenpfiff durch Traumtor

Nach 20 Minuten mit dem ersten ernst  zunehmenden Angriff der Ausgleich. Eine Kombination über links kann nicht unterbunden werden, der Pass zur Mitte ebenso wenig und der Angreifer hat vom Elfer wenig Mühe Torhüter Dau zu überwinden. Erst jetzt kommt der SVW wieder etwas besser in die Begegnung rein. Ein Sistek Schuss verfehlt aus weiter Ferne nur knapp sein Ziel. Mit dem Pausenpfiff die erneute Führung für unsere Farben, als eine Flanke vom Verteidiger ins Zentrum abgewehrt wird, Kouskous fackelt nicht lange, nimmt das Leder volley und lässt dem Torhüter keine Chance.

Stange und Latte verhindern vorerst weitere Treffer

Aus der Kabine kommen die Gastgeber mit dem Ersatztorhüter, vor allem aber mit viel Elan. Die Warteschlange bei der Kantine ist noch nicht abgearbeitet, als ein Steilpass unsere Abwehr durchläuft, der Angreifer Dau umspielt, aus spitzem Winkel jedoch nur die Stange trifft. Es entwickelt sich nun bei einsetzendem Regen ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten.

Sistek spielt sehenswert Egharevba frei, doch der Torhüter ist den Tick schneller (51′). Abermals ist Sistek der Vorlagengeber, als nach seiner Ecke Topic aus kurzer Distanz zum Abschluss kommt, doch der eigene Mann auf der Linie seinen Treffer verhindert (59′).  Der SVW bleibt am Ball, kombiniert sich durch den Strafraum, die Hereingabe von Topic wird erneut zum Fressen für den Handschuhträger.

Auf der Gegenseite ebenso eine Ecke, ein Sauerbrunner versucht sich aus kurzer Distanz, doch Sara rettet auf der Linie für den geschlagenen Dau. Ein weiter Ball stellt auf den rutschigen Terrain Divljak vor eine schwere Aufgabe, der Angreifer geht an ihm vorbei, scheitert aber am Außenpfosten (65′). Der zweite Stangentreffer scheint die Topic-Mannen wachzurütteln, fortan übernimmt der SVW das Kommando. Sistek zieht beherzt zur Mitte, doch sein Versuch landet auf der Querlatte (72′).

Radulovic bringt die Entscheidung eine Viertelstunde vor dem Ende, höherer Sieg möglich

Die Entscheidung mit Beginn der Wimpassing-Viertelstunde. Ein Freistoss wird von Sara per Kopf zur Mitte weitergeleitet, wo Radulovic hart aber herzlich vollendet (3:1, 75′). Lob an die Hausherren, die sich auch nun noch nicht aufgeben, weiter engagiert zur Sache gehen, aber ihrem Tempo Tribut zollen müssen.

Der SVW hat nun mehrmals die Chance seine Führung auszubauen, der Ersatztorhüter erweist sich aber als adäquat. Nach einem abgefälschten Schuss rettet die Querlatte für ihn, Kouskous vollendet, doch der Assistent hat ihn, vielleicht als Einziger am Platz, im Abseits gesehen. Kurz vor Ende zeigt sich der SVW nochmals spielfreudig. Sistek steckt für Marzinger durch, doch sein Versuch ins kurze Eck wird vom Torhüter sehenswert pariert. Die folgende Ecke erneut gut angetragen, Radulovic lenkt per Kopf das Leder Nähe Innenstange. Kaum zu glauben, aber auch den entschärft die sogenannte Nummer 2 im Kasten.

Fazit: Mühevoller Sieg, der am Ende nicht unverdient war

Nach 90 Minuten beendet Schiri Laschober die Partie und man darf behaupten, man hat für sein Geld etwas geboten bekommen. Der Aufsteiger präsentierte sich sehr engagiert und hatte mehrmals im Abschluss Pech. Der SVW war spielerisch überlegen, hatte aber mehrere Phasen im Spiel, wo man sich vom Gegner den Schneid abkaufen ließ. Am Ende war der Sieg nicht unverdient und wohl eine Frage der individuellen Klasse, da wir einfach unsere Chancen besser zu nutzen wussten. Der Aufsteiger muss sich aber wohl wenig Sorgen machen, wenn man weiter so beherzt zur Sache geht, dass er nicht bald seine ersten Punkte einfährt. Wir sind glücklich über den Auftakterfolg und können nun entspannt dem Heimspiel gegen Horitschon entgegenblicken!

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