Parndorf II – SVW 0:2 (0:0)

Durch die undurchsichtige Abstiegssituation – 4,3 oder gar nur 2 am Rechtsweg – kam es für den SVW in der letzten Runde zum Schicksalsspiel in Parndorf bei deren Amateuren. Eberau war zwar 3 Punkte vorm letzten Spieltag im Hintertreffen, hatte aber das eindeutig bessere Torverhältnis aufzuweisen. Die Ausgangslage war klar, punktet Eberau gegen Klingenbach voll, müssen wir zumindest ein Unentschieden erreichen.

Dass es am Ende sogar zu einem Dreier reichte, war vor allem Torhüter Dau zu verdanken, der einen Weltklassetag erwischte und in Halbzeit eins die Heimmannschaft zum Verzweifeln brachte. Während Dau drei „Hunderter“ zunichte machte, einmal dem Angreifer den Ball vom Fuß pflückte, einen aus dem Kreuzeck fischte und einmal aus nächster Nähe parierte, war ein Weitschuss von Spielertrainer Topic die einzige Ausbeute in unserem Offensivspiel.

Als man torlos in die Halbzeit schritt und zeitgleich das Ergebnis unseres direkten Konkurrenten vernehmen konnte, der bereits zur Halbzeit mit 3:0 führte und wir nicht mehr auf Klingenbach zu hoffen brauchten, wurde manchen Fan bang, dass die Saison doch noch mit einem Schrecken zu Ende gehen könnte.

Aber unser Team kam verwandelt aus der Kabine, spielte jetzt mit mehr Mut nach vorne und wurde bereits kurz nach Wiederanpfiff belohnt, als Egharevba abzieht und sein Versuch bei der zweiten Stange landet, wo Hakim Touati goldrichtig steht und einschiebt!

Damit schien eine riesige Last von den Schulter zu fallen und die Heimischen sichtlich geschockt. Sie versuchten nun mit der Brechstange zu agieren, Dau schlägt weit ab und plötzlich befindet sich Egharevba alleine am Weg Richtung Tor und behält die Nerven!

Trotz des zwei Tore Vorsprunges war es bis am Ende ein Kampf. Dau & Co warfen aber alles in die Waagschale und konnten mit vereinten Kräften das Tor sauber halten, trotz weiterer Hochkaräter der Gastgeber!

Schiri Laschober pfiff nach 94 Minuten ab und die Erleichterung schien von allen Akteuren abzufallen. Nach einer anstrengenden Saison mit vielen Höhen und vielleicht noch mehr Tiefen, muss man nun nicht mehr auf Mattersburg hoffen, um in der Liga zu bleiben. Die Mannschaft hat sich am Ende selbst aus dem Sumpf gezogen und vor allem kämpferisch wieder überzeugt. Sicherlich waren triste Momente dabei, wie die hohe Niederlage in Stegersbach. Jedoch auch viele positive, wie der Sieg in Oberwart nach Rückstand mit dem Rücken zur Wand oder das direkte Duell in Eberau!

Auf jeden Fall sind wir froh, nun ruhig in die Sommerpause gehen und ein weiteres Jahr in der BVZ-Burgenlandliga zubringen zu dürfen!

Please enter Google Username or ID to start!
Example: clip360net or 116819034451508671546
Title
Caption
File name
Size
Alignment
Link to
  Open new windows
  Rel nofollow